schweden 2008

flagge schweden

Auch Schwedens beliebteste Vornamen des letzten Jahres sind jetzt bekannt.

In Schweden haben Eltern allerdings drei Monate Zeit um einen Namen für ihr Kind auszusuchen. Die Topnamen aus 2008 sind also teilweise auch solche von Kindern, die bereits Ende 2007 geboren wurden. Und nicht alle 2008 geborenen Kinder konnten schon berücksichtigt werden.

Insgesamt haben 2008 52 104 Mädchen einen von 5 758 Namen bekommen. Die 55 670 Jungen mussten sich mit 5 196 unterschiedlichen Namen begnügen. Das bedeutet, dass die Namensvielfalt, verglichen mit 2007, sowohl bei den Jungs als auch bei den Mädchen gewachsen ist.

Vorne löste Maja Wilma ab und William wurde von Lucas verdrängt. Maja wurde 850 und Lucas 1 090 mal vergeben. Das entspricht jeweils etwa 2 Prozent der Jungen und Mädchen. Insgesamt bekam einer von sechs Jungen und eines von sieben Mädchen einen Top10-Namen.

Neu unter den beliebtesten 100 Namen waren 2008 Jasmine, Iris, Hedda, Joline, Elise, Ellie, Majken, Vendela, Milo, SamHjalmar und Harry. An Beliebtheit verloren und deswegen ihren Platz in der Top100 verloren haben gleichzeitig Louise, Malva, My, Nicole, Sanna, Sigrid, Tova, Angelina, Dante, Alfons, Herman und Christian.

  1. Maja
  2. Emma
  3. Julia
  4. Ella
  5. Elsa
  6. Alice
  7. Alva
  8. Linnea
  9. Wilma
  10. Klara
  11. Nellie
  12. Ida
  13. Elin
  14. Ebba
  15. Amanda
  16. Isabelle
  17. Agnes
  18. Molly
  19. Hanna
  20. Emilia
  21. Moa
  22. Olivia
  23. Sara
  24. Ellen
  25. Nova
  26. Saga
  27. Felicia
  28. Matilda
  29. Alma
  30. Alicia

Die komplette Top100 gibt es hier.

  1. Lucas
  2. Oscar
  3. William
  4. Elias
  5. Hugo
  6. Alexander
  7. Erik
  8. Isak
  9. Filip
  10. Emil
  11. Viktor
  12. Oliver
  13. Liam
  14. Anton
  15. Axel
  16. Leo
  17. Gustav
  18. Albin
  19. Edvin
  20. Simon
  21. Noah
  22. Ludvig
  23. Melvin
  24. Theo
  25. Max
  26. Linus
  27. Arvid
  28. Viggo
  29. Vincent
  30. Jonathan

Die komplette Jungsliste kann man sich natürlich auch anschauen.

Für deutsche Ohren klingen die meisten der Namen ja größtenteils nicht zu ungewöhnlich. Wobei man Namen wie Axel, Hugo, Elsa und Agnes in Deutschland eher (noch?) nicht bei kleinen Kindern erwartet.  Albin, Viggo und Ebba würden hier wohl auch etwas mehr auffallen als in Schweden. Isak ist (auch in der Schreibweise) auch recht ungewöhnlich, und von einer deutschen Moa habe ich noch nie gehört.

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Eingeordnet unter kinder, statistik

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