Archiv der Kategorie: kinder

neujahrsbabys 2011

Adrian in Emmerich

Aine mit Bruder René in Nordenham

Alexander, gefolgt von Anna-Maria in Gotha

Alexandra, gefolgt von Janne mit Bruder Lenny in Arnstadt

Amelia in Mühlheim

Amina in Kitzingen

Amine in Leverkusen

Andreas in Rheinfeld

Anna in Potsdam

Anna Gretje mit den Geschwistern Anton, Annabel und Amadea in Chemnitz

Benedikt, gefolgt von Luisa Maria in Pfaffenhofen

Benedikt Jonathan in Hamburg

Bosco in Rüsselsheim

Carina in Bad Hersfeld

Carolin mit Bruder Stefan in Günzenhausen

Charlotte, gefolgt von Johanna im Rhein-Hunsrück-Kreis

Die Zwillinge Defne und Deniz, gefolgt von Angelina in Neuss, der Vater der Zwillinge erläutert die Namenswahl so:

Die jungen Eltern haben die türkischen Namen mit Bedacht gewählt: „Deniz heißt im Türkischen Meer und Defne so viel wie immergrüner Baum“, sagt Bakir.

Domenik mit den Geschwistern Michael, Anja und Julia in Iltertissen

Dominik in Dülmen

Dora Marie, gefolgt von Seraphin Hamdi in Berlin

Elisabeth in Donauwörth

Ella in Weimar

Emilia in Freiburg

Emily in Schwabmünchen

Esila mit Schwester Seher in Solingen

Fabian in Trier

Felix Liam mit Bruder Elias Moritz in München, der Zweitname hat eine besondere Geschichte:

Doppelnamen haben in der Familie Hirschvogel Tradition – und so musste der Zweitgeborene natürlich auch mit zwei Vornamen ausgestattet werden. Felix suchten die Eltern aus – der 6-jährige Elias durfte den zweiten Namen aussuchen: Liam. „Sein bester Freund heißt so und jetzt eben auch sein Bruder“, sagt [Mutter] Harriet.

Felyna in Parchim

Fijona Astrid mit den Geschwistern Alisa, Fabian, Viviane, Maximilian und Svenja Marie in Celle

Florian Stefan, gefolgt von Ella Sophie mit Schwester Tamara in Bobingen

Frieda in Wittlich

Henri mit Bruder Toni in Lichtenfels

Ian Thor in Leipzig

Ida Louisa in Münster

Isabel, gefolgt von Milana mit Bruder Julian im Schwalm-Eder-Kreis

Jakob mit Bruder Anton in Würzburg

Jakob Leo in Günzburg

Jannes in Wesel

Jehat, gefolgt von Katara, Elena und Katharina in Rheine

Jette in Dissen

Johannes mit Schwester Franziska in Lüdenscheid

Johannes Nepomuk mit Schwester Marie Theres in Bamberg

Josefine mit Bruder Joshua in Velbert

Joyce in Heiligenstadt

Julia mit den Geschwistern Arthur, Alexander, Daniel und Liane in Paderborn

Julius mit Bruder Philipp, der vor zwei Jahren an Ostern geboren wurde, im Rhein-Sieg-Kreis

Justin mit den Brüdern Paul und Linus im Kreis Haßberge

Justus Leonard in Unna

Karl Theo, gefolgt von Lilli Serafina Felicitas mit Bruder Jamires Dustin in Halle

Lea in Forchheim

Lea Marie mit Bruder Florian in Lünen

Leila in Suhl

Lena im Schwarzwald-Baar-Kreis

Lena Christine in Villingen-Schwenningen

Lennox in Delmenhorst

Leon mit Schwester Monique in Leer

Leon, gefolgt von Lisa in Eisenach

Leon mit den Geschwistern Jacqueline, Laura und Patrick in Mutlangen

Lilly-Ann in Sömmerda

Lillyen mit Bruder Leonhard in Bitburg

Linda Alina in Borken, ihren Namen haben die fünf Schwestern ausgesucht

Luis in Bad Kissingen

Luisa in Bad Nauheim

Lucy May mit den  Geschwistern Anna-Lena und Tim Lukas, gefolgt von Elis mit Bruder Mirza. Elis‘ Name wird so erklärt:

Elis ist ein Name, der viele schöne Bedeutungen hat«, erzählt der stolze Vater, der als Ingenieur arbeitet. So heiße der erste Buchstabe des arabischen Alphabets genauso. Übersetzen könne man Elis außerdem mit Sonnenstrahl.

Was mich zweifeln lässt, ob der Name des Mädchens tatsächlich Elis, und nicht viel eher Elif ist.

Marco im Landkreis Roth

Marie mit den Geschwistern Melanie und Marco in Friedberg

Mark in Witten

Marlin Sean mit den Geschwistern Jasmin, Justine, Aylin, Dustin und Josefine, gefolgt von Zoe im Landkreis Schaumburg

Matilda Jules in Konstanz

Matteo Vincenzo mit den Geschwistern David, Lea und Chiara, gefolgt von Genevieve mit den Schwestern Alicja, Alexandra und Edyta in Albstadt

Maurice in Uelzen

Maximilian mit Bruder Leopold in Bochum

Maximilian in Jena

Maximilian in Neuburg

Maximilian Noél, gefolgt von Pia in Erfurt

Melia in Cuxhaven

Mia-Louisa in Gummersbach

Michael Markus in Ingolstadt

Milo in Harburg, der so zu seinem Namen kam:

„Eigentlich sollte er Felix oder Leo heißen“, verrät sein Papa. Aber beim Anblick des kleinen Jungen war er sich mit seiner Frau einig: die Namen passen nicht. „Wir sind dann spontan auf Milo gekommen“, sagt er.

Nele in Bad Belzig

Nika in Lemgo

Nisa mit den Schwestern Aylin und Ayola, gefolgt von Sniet in Nürnberg

Noah, gefolgt von Liesa in Gütersloh

Noah in Osnabrück

Noveli Cheyenne-Aileen in Eberswalde, den ersten Vornamen hat die Mutter ausgesucht:

Noveli hieß die Heldin in einem Film, der im Fernsehen lief, als ich 14 Jahre alt war“, berichtet Aileen Kimmritz. Die TV-Noveli habe wie eine Löwin um ihre Kinder gekämpft. „Damals habe ich mir vorgenommen, mein Kind so zu nennen, wenn ich jemals eine Tochter bekommen sollte.

Paul in Brühl

Pia-Sophie in Meppen

Renas, gefolgt von Alexander in Düsseldorf

Samira in Duisburg

Sebastian im Kreis Miesbach, die Geschichte hinter Sebastian ist interessant:

Auf Anhieb einig waren sich die beiden [Eltern] allerdings bei der Namenswahl. Dabei haben sie sich von dem Film „Wer früher stirbt ist länger tot“ des Haushamer Regisseurs Marcus H. Rosenmüller inspirieren lassen. „Meine Lebensgefährtin möchte gerne so einen richtigen Lausbuben haben, so wie der Sebastian in dem Film“, sagt Weeger. Und damit war die Entscheidung getroffen und der Name Luca aus dem Rennen. „Das ist ja doch ein sehr moderner Name.“ Sebastian sei dagegen bodenständig und zeitlos.

Silvan mit Schwester Emma in Viechtach

Theo Jakob in Gießen

Tim, mit Schwester Josephine in Bergheim

Tom in Aschendorf

Toni mit den Brüdern David und Denny, gefolgt von Emy Celine, Buffy-Ann, Maximilian, Frieda, Emely mit Bruder Leon und Ilias im Kreis Höxter.

Tugay in Mühlacker

Vivien mit Schwester Kim in Hannover, die Geschichte hinter dem Namen wird so beschrieben:

Vivien heiße „munter, lebhaft und agil“, sagt die Mutter, die als Biochemikerin beim Landeskriminalamt DNA-Spuren analysiert. Sie habe den Namen gewählt, weil die Kleine im Bauch genau diese Eigenschaften zeigte und „auf Teufel komm raus getreten hat.“

Vivien mit Schwester Franziska in Füssen, der Name wurde nach Gefallen ausgesucht:

Der Name hat mir schon immer gut gefallen. Wir haben von Anfang an gewusst, dass wir ein Mädchen bekommen, so hat sich die Frage nach einem Buben-Namen gar nicht erst gestellt.

Xavier Lazar in Bocholt

Yusuf mit Schwester Rabia, gefolgt von Sophia Alicia und Hussein in Gladbeck

Zoe Carmen in Titisee-Neustadt


Talena-Ginette mit den Schwestern Mandy und Kimberly in Luxemburg

Laurentina (in Wels) und Patrick (in Wien)  in Österreich, gefolgt von Lorena Martina in Niederösterreich, Robert Gabriel mit Bruder Andreas, der auch den Erstnamen auswählen durfte, in der Steiermark, Adreano in Tirol und Charlotte im Burgenland

Yara Leonie in Bülach in der Schweiz

Elias mit Schwester Sienna in Antwerpen in den Niederlanden



UPDATE: Eine andere Sammlung der diesjährigen Neujahrsbabys gibt’s beim Beliebte-Vornamen-Blog. Und die Neujahrsbabys von 2009 hatte ich hier schon mal gesammelt.

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achtlinge (update)

strichmännchen

Heute scheinen die Namen aus dem schon gestern verlinkten Artikel mehr oder weniger bestätigt zu werden. Zumindest nannte Mike Furtney, der Sprecher von Nadya Suleman, die am 26. Januar in Kalifornien Achtlinge zur Welt brachte, ähnliche Namen.

Demnach heißen die acht Kinder höchstwahrscheinlich:

Noah Angel

Jonah Angel

Jeremiah Angel

Josiah Angel

Isaiah Angel

Makai Angel (also nicht McCai, womit er auch gleich nicht mehr so sehr aus der Reihe tanzt)

Maliah Angel

Nariah Angel

Die 6 älteren Geschwister sind zwischen zwei und sieben Jahre alt und heißen;

Elijah Makai

Amerah Yasmeen

Joshua Jacob („JJ„)

Aiden (ohne Zweitname)

Calyssa Arielle

Caleb Kai

Calyssa und Caleb sind Zwillinge.

Alle Kinder haben den Nachnamen ihres Vaters, Solomon.

Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass alle Achtlinge den gleichen Zweitnamen bekommen haben. Ich hätte dahinter eine Ehrung der Großmutter Angela vermutet. Aber tatsächlich heißen sie wohl so, weil ihre Mutter in ihnen kleine Engel sieht. Das sagt zumindest ihr Sprecher;

[Suleman] sees them as angels.

Nur warum Makai Angel mit Erstnamen so heißt, wie sein ältester Bruder mit Zweitnamen, weiß man nicht so genau. Bei 14 Kindern ist es allerdings recht verständlich, dass einem irgendwann die Namen ausgehen.

Die religiöse Nadya Suleman hat sich sehr bewusst für biblische Namen entschieden;

She’s a very religious person, and she loves the sound of biblical names, and hopes that will give her kids a good solid foundation in the faith.

Bei manchen Namen scheint sie allerdings zu sehr auf den biblischen Klang geachtet zu haben – in der Bibel tauchen sie, zumindest in dieser Form, gar nicht auf. Babynames.com-Gründerin Jennifer Moss nennt die Geschwisterkombination dann auch passender Weise pseudo-biblisch.

Noah allerdings ist natürlich biblisch. Das hebräische noach steht für ‚Ruhe und Trost‘.

Auch Jonah ist biblisch und hebräisch und bedeutet ‚Taube‘.

Jeremiah leitet sich vom hebräischen jirmejahu (‚Jahwe erhöht/möge erhöhen‘) ab und ist der Name eines Propheten im Alten Testament.

Josiah kommt vom hebräischen joschijahu (‚Jahwe heilt‘). Wie man auf die Ableitung von Joseph kommt (wie im verlinkten Artikel erwähnt), ist mir nicht ganz klar. Josia(h) war ein (in der Bibel erwähnter) jüdischer König.

Isaiah ist die englische Form von Jesaja, dem Namen des biblischen Propheten, und bedeutet auf Hebräisch soviel wie ‚Gott ist Hilfe/Errettung‘.

Elijah ist ebenfalls der Name eines Propheten. Das hebräische elijah sagt schlicht ‚(mein)  Gott ist Jahwe‘.

Makai ist schwer zuzuordnen. Jennifer Moss vermutet eine Ableitung von Michael (hebräisch; ‚Wer ist wie Gott?‘). Der ähnliche Micaiah/Micajah (hebräisch; ‚Wer ist wie Jahwe?‘) hätte ein Stück besser gepasst.

Maliah erinnert mich stark an Malia, die ältere Tochter Obamas; Malia ist die hawaiianische Maria. Wobei mir auch schon eine andere Ableitung begegnet ist, die ich jetzt leider nicht wiederfinde. Eventuell wird die noch nachgereicht. Es gäbe auch noch den biblischen Mahalalel (‚Gottes Lob‘) oder Mahalia, die englische Form von Mahala (Hebräisch für ‚Zärtlichkeit‘).

Auch Nariah scheint selbst ausgedacht zu sein. In der Bibel taucht allerdings ein Neria(h) (Hebräisch für ‚Mein Licht ist Jahwe‘) auf, vielleicht wurde der Name dadurch inspiriert.

Amerah sieht nach einer kreahtiwen (oder amerikanischen) Schreibweise von Amira aus. Das wäre ein arabischer Name (‚Prinzessin, Führerin‘ oder ‚wohlhabend‘). Es gibt allerdings auch eine hebräische Ableitung, dann bedeutet Amira ‚Sprache, Worte‘.

Yasmeen ist offensichtlich eine der zahlreichen Jasmin-Schreibweisen. Der Name leitet sich vom gleichnamigen Zierstrauch ab und wurde aus dem arabischen bzw. persisch-sprachigen Raum übernommen.

Joshua ist der englische Josua (Hebräisch für ‚Jahwe ist Hilfe‘).

Auch Jacob ist ein in der biblischer Name hebräischen Ursprungs. Seine Bedeutung ist allerdings nicht so eindeutig fest zu stellen. Meistens wird er mit ‚er betrügt‘ oder ‚Fersenhalter‘ (vom hebräischen hakeb) übersetzt. Möglich wäre aber auch die Ableitung von hakub (‚Steinhuhn‘) oder die Übersetzung ‚[Gott] möge beschützen/ schützt‘.

Aiden, der wohl langweiligste Name in dieser Auswahl, ist eine doofe Schreibweise von Aidan, seinerseits eine anglisierte Schreibweise vom gälischen Áedán, einer Verkleinerung zu Áed/Aodh (‚Feuer, Flamme‘).

Calyssa kann ich wieder nicht einordnen, könnte auch eine Eigenkreation sein. Vielleicht angelehnt an Cal(l)ista (Griechisch für ‚die Schönste‘), Calypso (der griechischen Meeresnymphe) und/oder Alyssa (einer sehr amerikanischen Variante von Alice/Alicia, der französischen Adelheid (vom althochdeutschen adal, ‚edel‘ und *haidu, ‚Gestalt‘).

Arielle (die hier schon mal erwähnt wurde) ist eine etwas weiblichere Schreibweise von Ariel, dem hebräischen ‚Löwen Gottes‘.

Caleb leitet sich vom hebräischen Wort für ‚Hund‘ ab und taucht auch in der Bibel auf.

Für Kai wiederum gibt es viele Ableitungsmöglichkeiten; Es gibt einen hawaiianischen Kai (dann wäre ‚Meer, Meerwasser‘ die richtige Übersetzung). Er kann aber auch eine Abkürzung vom lateinischen Cajus/Gaius sein (der sich eventuell aus gaudere -‚freuen‘- ableitet.). Kai kann auch eine friesische Koseform für Gerhard (eine althochdeutsche Zusammensetzung aus ‚Speer‘ und ‚hart, kräftig, stark‘), Cornelius (vielleicht  abgeleitet vom lateinischen cornu für ‚Horn‘) oder Nikolaus (Griechisch für ‚Sieg‘ und ‚Volk‘) sein. Als Mädchenname ist Kai eine schwedische Koseform von Katharina (Griechisch für ‚die Reine‘).

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Bei You Can’t Call it „It“! gab es auch einen Beitrag zun den Achtlingen.

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achtlinge

Nadya Suleman hat jetzt (endlich) die Namen ihrer vor zwei Wochen geborenen Achtlinge genannt:

Maliah Maliyah

Noah

Jonah

Isaiah

Nariah Nariyah

Jeremiah

McCai Makai

Josiah

Ich hätte tatsächlich schlimmeres erwartet. Gut, man muss -(i)ahs mögen und sich reimende Geschwisternamen sind auf die Dauer wohl  eher nervig. Außerdem stellt sich die Frage, wie McCai es in diese Reihe schaffen konnte. Aber davon abgesehen kann sich eigentlich kaum ein Kind beschweren; alle haben sie sprechbare, buchstabierbare und sogar recht hübsch klingende Namen abbekommen.

Zu Zweitnamen und den großen Geschwistern finde ich bis jetzt nur Artikel, deren Seriosität ich nicht wirklich überblicke.

UPDATE: Die vollständigen Namen und die der Geschwister gibt es im nächsten Artikel.

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schweden 2008

flagge schweden

Auch Schwedens beliebteste Vornamen des letzten Jahres sind jetzt bekannt.

In Schweden haben Eltern allerdings drei Monate Zeit um einen Namen für ihr Kind auszusuchen. Die Topnamen aus 2008 sind also teilweise auch solche von Kindern, die bereits Ende 2007 geboren wurden. Und nicht alle 2008 geborenen Kinder konnten schon berücksichtigt werden.

Insgesamt haben 2008 52 104 Mädchen einen von 5 758 Namen bekommen. Die 55 670 Jungen mussten sich mit 5 196 unterschiedlichen Namen begnügen. Das bedeutet, dass die Namensvielfalt, verglichen mit 2007, sowohl bei den Jungs als auch bei den Mädchen gewachsen ist.

Vorne löste Maja Wilma ab und William wurde von Lucas verdrängt. Maja wurde 850 und Lucas 1 090 mal vergeben. Das entspricht jeweils etwa 2 Prozent der Jungen und Mädchen. Insgesamt bekam einer von sechs Jungen und eines von sieben Mädchen einen Top10-Namen.

Neu unter den beliebtesten 100 Namen waren 2008 Jasmine, Iris, Hedda, Joline, Elise, Ellie, Majken, Vendela, Milo, SamHjalmar und Harry. An Beliebtheit verloren und deswegen ihren Platz in der Top100 verloren haben gleichzeitig Louise, Malva, My, Nicole, Sanna, Sigrid, Tova, Angelina, Dante, Alfons, Herman und Christian.

  1. Maja
  2. Emma
  3. Julia
  4. Ella
  5. Elsa
  6. Alice
  7. Alva
  8. Linnea
  9. Wilma
  10. Klara
  11. Nellie
  12. Ida
  13. Elin
  14. Ebba
  15. Amanda
  16. Isabelle
  17. Agnes
  18. Molly
  19. Hanna
  20. Emilia
  21. Moa
  22. Olivia
  23. Sara
  24. Ellen
  25. Nova
  26. Saga
  27. Felicia
  28. Matilda
  29. Alma
  30. Alicia

Die komplette Top100 gibt es hier.

  1. Lucas
  2. Oscar
  3. William
  4. Elias
  5. Hugo
  6. Alexander
  7. Erik
  8. Isak
  9. Filip
  10. Emil
  11. Viktor
  12. Oliver
  13. Liam
  14. Anton
  15. Axel
  16. Leo
  17. Gustav
  18. Albin
  19. Edvin
  20. Simon
  21. Noah
  22. Ludvig
  23. Melvin
  24. Theo
  25. Max
  26. Linus
  27. Arvid
  28. Viggo
  29. Vincent
  30. Jonathan

Die komplette Jungsliste kann man sich natürlich auch anschauen.

Für deutsche Ohren klingen die meisten der Namen ja größtenteils nicht zu ungewöhnlich. Wobei man Namen wie Axel, Hugo, Elsa und Agnes in Deutschland eher (noch?) nicht bei kleinen Kindern erwartet.  Albin, Viggo und Ebba würden hier wohl auch etwas mehr auffallen als in Schweden. Isak ist (auch in der Schreibweise) auch recht ungewöhnlich, und von einer deutschen Moa habe ich noch nie gehört.

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seraphina affleck

Nach tagelangem Warten und Raten ist es nun endlich raus; die zweite Tochter von Jennifer Garner und Ben Affleck heißt Seraphina Rose Elizabeth. Ihre große Schwester hört auf den blumigen Namen Violet Anne.

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people.com wusste es übrigens zuerst.

edit: Hm… Mein WordPress will im Moment anscheinend weder Links noch Farb- oder Schriftveränderungen akzeptieren. Ich hoffe, das regelt sich bald irgendwie.

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top30 in münster

Münster hat die 30 beliebtesten Vornamen des letzten Jahres veröffentlicht. Von den 4330 Kindern, die 2008 geboren wurden, bekamen mehr als die Hälfte (2557) nur einen, 36 Prozent (1548)  immerhin zwei und fünf Prozent (200) drei Vornamen. Mehr als drei Vornamen bekamen insgesamt nur 25 Kinder.

  1. Marie / Paul
  2. Sophie / Maximilian
  3. Johanna / Felix
  4. Maria / Jonas
  5. Anna / Luca
  6. Katharina / Ben
  7. Charlotte / Leon
  8. Emma / Tim
  9. Lea / Jan
  10. Lena / Julian
  11. Greta / Justus
  12. Antonia / Alexander
  13. Sophia / Lukas
  14. Lara / Finn
  15. Leonie / Moritz
  16. Elisabeth / Johannes
  17. Emilia / Max
  18. Julia / Ole
  19. Mia / David
  20. Franziska / Simon
  21. Marlene / Jakob
  22. Sarah / Anton
  23. Finja / Julius
  24. Pia / Linus
  25. Hannah / Noah
  26. Lina / Hannes
  27. Emily / Henri
  28. Leni / Tom
  29. Luisa / Elias
  30. Jana / Emil

Nachdem sie 2007 kurz verschwunden war, hat es Leni jetzt also schon zum zweiten Mal in die Top30 geschafft. Und auch der Name von Heidi Klums zweitem Kind, Henry, schaffte es letztes Jahr (in etwas abweichender Schreibweise) in die Topliste. Auf Johan(n) wartet man noch vergebens, aber vielleicht schafft der es ja dieses Jahr.

Ansonsten geben die Münsteraner, wie schon in den letzten Jahren, recht klassische, eher unaufregende Namen. Während Paul bei den Jungs Leon an der Spitze ablöst, stehen bei den Mädchen zum zigsten Mal Marie und Sophie vorne. Höchstwahrscheinlich glauben inzwischen die Meisten, dass andere Zweitnamen in Deutschland per Gesetz verboten sind.

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Diese und frühere Listen kann man sich natürlich auch direkt auf den Seiten des Standesamtes anschauen.

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niederländische top20

wuppie

Die Sociale Verzekeringsbank zahlt in den Niederlanden das Kindergeld aus. Deswegen kennt man dort auch die Namen aller 2008 geborenen Kinder und hat jetzt die Liste der 20 beliebtesten Namen des letzten Jahres veröffentlicht:

  1. Daan
  2. Tim
  3. Sem
  4. Jayden
  5. Thomas
  6. Thijs
  7. Jesse
  8. Ruben
  9. Lars
  10. Milan
  11. Lucas
  12. Stijn
  13. Finn
  14. Sven
  15. Luuk
  16. Bram
  17. Levi
  18. Nick
  19. Max
  20. Sam
  1. Sophie
  2. Julia
  3. Lieke
  4. Emma
  5. Sanne
  6. Anna
  7. Lotte
  8. Eva
  9. Anne
  10. Lisa
  11. Isa
  12. Noa
  13. Maud
  14. Jasmijn
  15. Fleur
  16. Sara
  17. Iris
  18. Anouk
  19. Tess
  20. Amber

Mir gefallen die niederländischen beliebten Jungennamen im Allgemeinen besser als die deutschen. Die Mädchennamen sind mir allerdings größtenteils zu blumig.

Ansonsten fällt mir wieder vor allem die Kürze der Namen auf. Außer Julia hat es kein einziger dreisilbiger Name in die Top20 geschafft, während bei uns noch Leonie, Johanna, Charlotte, Sophia, Katharina, Emily und Maximilian, Alexander und Julian vorne mitmischen.

Es gibt aber auch durchaus Schnittmengen zwischen Deutschland und Holland; Tim, Lucas, Finn und Max, sowie Sophie, Julia, Emma, Anna, Lisa und Sara(h) zählen  auch in Deutschland zu den beliebtesten Namen.

Und statt ihre Töchter Noa zu nennen, geben Deutsche ihren Söhnen den Namen Noah (wobei ich Noa auch in Deutschland im Trend sehe).

Lars, Sven, mit Abstrichen auch Iris gehören in Deutschland aber wohl eher zu den Top-Namen früherer Generationen. Und neben den doch sehr niederländischen Namen Daan, Thijs, Stijn, Luuk, Bram und Lieke werden bei uns bisher auch die eher französischen Mädchennamen Maud, Fleur und Anouk so gut wie gar nicht vergeben.

Tess und Isa sind den meisten Deutschen für Mädchen wohl zu kurz; Milan, Ruben, Levi und Lotte könnten in nächster Zeit aber auch in Deutschland beliebter werden. Nur warum Sem in Deutschland niemand kennt, während bei den Nachbarn inzwischen fast jede zweite Familie einen haben dürfte, kann ich mir immer noch nicht recht erklären.

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belgien II: welcome, ridder, lancelot

Neben den Eltern, die sich für einen eher häufigen Namen entschieden, gab es auch 2007 in Belgien Kinder, die einen einzigartigen und/oder besonderen Namen bekommen haben.

Ein paar der wohl besondersten der besonderen Namen sind (hoffentlich) diese; LancelotAdonis, ExaucéMoon, Vangelis, Aristote, Aristoteles, Blij (Niederländisch für froh), Bonheur, C-jayDiesel, Doedoe, Jazz, KyussElegast, Euro, Goodwill, Ridder, Grimm, Jefken, JoyeuxMozes, Odd, Okay, Quossay, Serafin, Strong, SynphorienWens (Niederländisch für Wunsch), Dieumerci, Faithwins, Trésor, Welcome, Precieux und Prodige

Und für Mädchen: Lux, Zonne, Meadow, Pixie, Beste, Charisma, Sun, Sway, Allégresse, Babbe, Babel, Babsi, Believe, Bilitis, Blue, AlaskaEcho, Elf, Elie-Blue, Ella-Blue, Exaucée, Exocée, Fidelité, Glorieuse, Godwill, Magnificat, Creator, Hallelujah (die Auswahl fällt natürlich schwer, aber diese zwei gehören wohl zu meinen Favoriten), Honesty, Harmonie, Choupette, Joyful, Magnolia, Mammeloe, Marvelous, Diva, Muze, Netje, Santana, Victory und schließlich auch noch Hoi.

Die Eltern von Arafat, Kennedy und Condoleezza sind wohl politisch sehr, ähm…, interessiert, während Muhammed-Ali, Rooney und Ronaldo eher sportlich klingen.

Tierliebe ausdrücken sollen wohl die Namen von Wolf, Lion, Vos (Niederländisch für Fuchs), Stier und Vlinder (Schmetterling), Merel (Amsel), Beertje (Bärchen), Berin (Bärin), Bambi und Ezel(!).

Neben Tier- gab es natürlich auch Blumennamen. Allerdings nur für Mädchen. Roosje, Bloem,Violet, Bloeme, Anémone, Hyacint und Lelie.

Manche Eltern machten es sich auch einfach und nannten ihre Kinder schlicht Son, Boy oder Zus (Schwester). Man klingt zwar auch nicht sehr einfallsreich, bei einem Mädchen erwartet man diesen Namen aber sicherlich nicht.

Doppelnamen werden auch immer wieder gern genommen. Es gibt schließlich unendlich viele wunderschöne Namen, da kann sich manchmal gar nicht für nur einen entscheiden; Christ-Yehochua, Fox-Anthony, Harley-Davidson, Jean-Public, Mel-Gilbson, Spencer-Cash und Camus-Salomé, India-Summer, Indra-Maya, Ioànna-Pénélope, Jeanne-Blondine, Olympia-Sophia, Sherilyn-Morissette.

Keinen Doppelnamen tragen allerdings Elvis und Presley. Was ein bisschen schade ist.

In den Herkunftsländern ihrer Eltern sicherlich recht bekannt, für Belgien aber eher ungewöhnliche und lange Namen tragen Babaloluwa, Mouhamadousaikou, Aizeyosabor, Eyituoyo und Kadiatoudiallo.

Und dass man auch in nationalen Krisenzeiten patriotisch sein kann, beweisen schließlich die Eltern von Belgiana.

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belgien I: zoé, wout und ayoub

Momentan werden überall die Toplisten aus 2008 veröffentlicht oder zumindest sehnsüchtig erwartet. Ich schwimme gegen den Strom und gehe noch mal ein Jahr zurück. Belgien hat nämlich (schon vor einiger Zeit) Statistiken zur Namensvergabe 2007 veröffentlicht. Wer mag, kann sie sich selbst hier herunterladen (es ist allerdings alles auf Niederländisch).

Bei der Namenswahl wird die sprachliche Spaltung Belgiens ziemlich deutlich. Wobei manche Trends durchaus landesweit verbreitet sind. So mögen alle Belgier Emma, Louise, Laura, Charlotte und Lisa sowie Noah, Thomas, Arthur, Lucas und Mathis recht gerne (alle Namen sind sowohl in Flandern als auch in Wallonien in den Top20).  Alexandre liegt in Wallonien auf Rang 17, während es in Flandern für Alexander für den 18. reicht. Flamen nennen ihre Kinder Zoë (auf Platz 18), Wallonen schreiben lieber Zoé (Platz 10). Lustig ist, dass 2007 192 flämische Kinder Amélie genannt wurden (die es damit immerhin auf Platz 16 (in Flandern) schafft), während es nur 47 französisch-sprechende Amélies gab (Platz 70 in der Wallonie).

In allen belgischen Top10 findet man überwiegend kurze Namen (das scheint ohnehin ein internationaler Trend zu sein).


So sehen die Top10* für das niederländisch-sprachige Flandern so aus:

  1. Lotte / Milan
  2. Emma / Wout
  3. Lore / Lars
  4. Julie / Daan
  5. Marie / Senne
  6. Amber / Robbe
  7. Hanne / Stan
  8. Louise / Noah
  9. Elise / Kobe
  10. Luna / Jasper

Im französischen Wallonien nennt man seine Kinder etwas anders:

  1. Léa / Nathan
  2. Clara / Lucas
  3. Emma / Noah
  4. Lucie und Manon / Hugo
  5. Théo
  6. Camille / Louis
  7. Sarah / Tom
  8. Chloé und Louise / Ethan
  9. Thomas
  10. Zoé / Arthur

Daraus ergibt sich dann folgendes Bild für Gesamt-Belgien:

  1. Emma / Nathan
  2. Louise / Lucas
  3. Sarah / Noah
  4. Marie / Louis
  5. Julie / Thomas
  6. Clara / Arthur
  7. Manon / Mohamed
  8. Charlotte / Milan
  9. Elise / Mathis
  10. Laura / Hugo

Besonders international wird es in der Hauptstadt. Brüssels Top10 sieht nämlich ganz anders aus:

  1. Lina und Sarah / Mohamed
  2. Adam
  3. Aya / Rayan
  4. Yasmine / Nathan
  5. Rania und Sara / Gabriel
  6. Amine
  7. Salma / Ayoub und Mehdi
  8. Imane
  9. Ines / Lucas
  10. Clara / Anas

Emma steht damit schon das fünfte Mal in Folge an der Spitze der belgischen Vornamenslisten. Bei den Jungen löst Nathan (2006 auf Platz 3) Noah ab.


Insgesamt gibt es immer mehr  Namen; 2007 wurden 18.194 unterschiedliche Vornamen vergeben (bei 121.006 Geburten). 2006 waren es noch 17.683 Namen für 121.382 Kinder. Und während 2007  8,4 und 9,2 Prozent mehr Jungen bzw. Mädchen geboren wurden als 2002, stieg die Anzahl an verschiedenen Vornamen im gleichen Zeitraum um 17 bzw. 20,7 Prozent. Das bedeutet, dass immer weniger Personen denselben Namen tragen. So kommen 2007 im Schnitt 6,65 Geburten auf einen Namen (2002 waren es noch 7,27).

Allerdings haben 2007 trotzdem nur 8% der Jungen und 10 % der Mädchen einen einzigartigen Namen bekommen. Zu denen und ein paar anderen seltenen Namen in Belgien schreibe ich morgen noch etwas.

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* Alle Top10-Listen findet man im oben bereits genannten Dokument. Ausführlichere Listen kann man hier herunterladen (das ist ein Direktlink).

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zohra dati

Frankreichs Justizministerin Rachida Dati hat am Freitag das wohl erste Promi-Baby des Jahres zur Welt gebracht. Den Namen des Vaters hat sie zwar noch immer nicht verraten, aber dafür kennt man nun wohl den des Kindes; Zohra.

In der Schreibweise Zora ist uns der schon mal im Oster-Posting begegnet, als arabische Form von Aurora („Morgenröte“). In  Slowenien, Serbien und Kroatien ist der Name auch verbreitet.

Außerdem ist Zohra anscheinend der arabische Name der Venus (also des Planeten).

Manche Quellen nennen für Zohra auch die Bedeutung „Blume“ und „blühen“; „leuchten“ und „Schönheit“, oder schlicht „strahlende Schönheit“. Allerdings vermute ich eher, dass das aufgrund von Verwechslungen mit Zahra geschieht. Das ist ein arabischer Name der tatsächlich mit „Schönheit“ und „Leuchten“, „Scheinen“ übersetzt wird. Und Zahr und Zahrah wären arabische Namen die unter anderem „Blume“ bedeuten. Da ich aber leider über keinerlei Arabischkenntnisse verfüge und die Transkription vom arabischen ins lateinische Alphabet auch nicht gerade zur Eindeutigkeit beiträgt, sind das eher haltlose Mutmaßungen. Vielleicht sind Zahra, Zohra und Co. auch tatsächlich alles Ableitungen voneinander. Die Ähnlichkeit ist schließlich nicht zu leugnen. Und zur Morgenröte passen leuchten, blühen und Schönheit ja auch durchaus.

Auf alle Fälle ist Zohra, als Morgenröte gedeutet, ein prima Name für ein Neujahrs- bzw. Jahresbeginnkind.* Wäre interessant zu wissen, ob er mit Absicht gewählt wurde.

Edit: Der Name Zohra ist wohl eine Ehrung der Mutter Rachidas, die heißt nämlich Fatim-Zohra.

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*Im Nameberry-Blog taucht Zora sogar in der Liste der Neujahrsnamen auf.

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