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top20 usa

USA

Die amerikanische Namensstatistik für 2008 ist endlich online.

Ich stelle hier mal die ersten 20 Namen dar, wer noch mehr wissen möchte, kann einfach auf den Link oben klicken.

  1. Jacob
  2. Michael
  3. Ethan
  4. Joshua
  5. Daniel
  6. Alexander
  7. Anthony
  8. William
  9. Christopher
  10. Matthew
  11. Jayden
  12. Andrew
  13. Joseph
  14. David
  15. Noah
  16. Aiden
  17. James
  18. Ryan
  19. Logan
  20. John
  1. Emma
  2. Isabella
  3. Emily
  4. Madison
  5. Ava
  6. Olivia
  7. Sophia
  8. Abigail
  9. Elizabeth
  10. Chloe
  11. Samantha
  12. Addison
  13. Natalie
  14. Mia
  15. Alexis
  16. Alyssa
  17. Hannah
  18. Ashley
  19. Ella
  20. Sarah

Etwas besonders interessantes ist, wie nicht anders zu erwarten war, nicht dabei.

Die Namen in den Top5 der Mädchen sind seit 2007 die selben geblieben. Allerdings haben Emma und Emily, sowie Ava und Madison die Plätze getauscht. Dasselbe gilt für Ella, (2007 auf 21) und Grace (damals noch auf 20).

Bei den Jungen hat sich unter den ersten fünf Namen nicht mal die Reihenfolge geändert. Neu ist ansonsten nur Aiden (von Platz  27 auf Platz 16). Nicholas (vorletztes Jahr noch auf Platz 20) muss sich jetzt mit dem 29. Rang begnügen.

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united states of america v. teddy bear paradise

teddy - anonymisiert

Wenn Eltern nach passenden Namen für ihren Nachwuchs suchen, sollten sie neben vielem Anderen darauf achten, dass der Name auch nach ein paar Jahren noch passend erscheint. Ein dreijähriger Sunny Sunshine ist natürlich niedlich und passt vielleicht besonders gut zum Geburtstag(s-wetter). Sunnys Kindergartenfreunde werden sich dann wahrscheinlich auch kaum an seinem Namen stören. Was aber, wenn Sunny später Pilot werden will. Oder Rechtsanwalt. Passt der Name auch noch, wenn der Sprössling später Medizin studiert oder in die Politik geht?

Eine amerikanische Frau scheint sich diese Fragen vor einigen Jahrzenten nicht gestellt zu haben. Oder sie hatte nicht bedacht, dass ihre Tochter einmal ihre Bewährungshelferin und andere so sehr bedrohen sollte, dass das FBI Anzeige gegen sie erstattet. Ansonsten hätte sie ihr  wohl nicht den schönen Namen Teddy Bear Paradise gegeben.

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via voornamelijk.

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deutschland als trendsetter

leon

Das Nameberry-Blog hat einen kleinen Überblick zu den Namentrends zusammengestellt, die sie für das nächste Jahr erwarten. Unter anderem sagen sie Leon als den überraschendsten Comeback-Namen 2009 vorher;

Leon, middle name choice for Brangelina twin Knox, had become a joke in the U.S. but was on the rise in Europe, where all lion-related names– Leo, Leonora, Lionel –are tres chic. Leon and Leonie are the number one names in Germany and for the first time in decades, have style potential here.
Und tatsächlich ist Leon in Deutschland schon lange sehr beliebt; in den Listen der Gesellschaft für deutsche Sprache findet man ihn seit 1999 in der Top10, bei Beliebte Vornamen sogar noch zwei Jahre länger.
Für Leonie gilt Ähnliches; bei der GfdS ist er seit 2003 unter den beliebtesten 10 Mädchennamen Deutschlands, bei Beliebte Vornamen seit 2001. Die steigende Popularität der beiden Namen verdeutlichen die Grafiken von Beliebte Vornamen sehr gut (Leon, Leonie).

Die übrigen Leo-Namen sind nicht ganz so beliebt, werden aber durchaus auch vergeben. 2008 schaffen es 9 von ihnen in die Top500 von Beliebte Vornamen; Leona (118), Leonora (368), Eleonora (444), Leo (65), Leonard (71), Leopold (185), Leonhard (198), Leonardo (202) und schließlich noch Leonidas (264).  Selbst Lion (233), Lio (375) und Lionel (458 ) sind unter den beliebtesten 500.

Es leot also schon länger in Deutschland. Und demnächst vielleicht auch in Amerika.

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sarah ist oma

tick, trick und track

Sarah Louise Heath Palin ist am 27.12.2008 Großmutter geworden. Ihre älteste Tochter Bristol und deren Verlobter Levi Johnston nannten ihren Sohn Tripp Easton Mitchell.

Frau Palin hat außer Bristol noch vier andere Kinder:

Track, Willow, Piper und Trig Paxson Van.

Der junge Großvater Todd Palin erklärte die ungewöhnliche Namenswahl in einem Interview mit People einmal so;

Sarah’s parents were coaches and the whole family was involved in track and I was an athlete in high school, so with our first-born, I was, like, ‚Track!‘ Bristol is named after Bristol Bay. That’s where I grew up, that’s where we commercial fish. Willow is a community there in Alaska. And then Piper, you know, there’s just not too many Pipers out there and it’s a cool name. And Trig is a Norse name for „strength.“

Es ist ja immer schön, wenn hinter einem Namen eine Geschichte steckt…  Über die (tatsächliche) Herkunft von Trig haben sich schon andere den Kopf zerbrochen. Ich finde jedenfalls auf die Schnelle auch nur den alten norwegischen Namen Trygg.

Und nun also Tripp. Man kann ja sagen was man will, aber unpassend ist der Name nicht. Männliche Mitglieder der Familie Palin bekommen nun mal einen einsilbigen, mit T beginnenden Erstnamen. Und Traditionen sollten gepflegt werden, auch wenn es schmerzt. Und immerhin steht den Palin-Jungs und ihrer Karriere als Comichelden jetzt nichts mehr im Wege.

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Schöne Blogeinträge zu Tripp und Co. gibt’s bei You Can’t Call it ‚It‘! und beim Baby Name Wizard. Und auch die Medien haben sich schon mit den Namen der Palins beschäftigt.

auch via beliebte-vornamen.de

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first children

Knud hatte aus gegebenem Anlass die Liste der US-Präsidentennamen aktualisiert. Daraus ergibt sich folgende Top5:

1.

James

5

2.

John

4

William

4

4.

George

3

5.

Andrew

2

Franklin

2

Wie amerikanische Präsidenten üblicherweise heißen, wissen wir nun also. Aber wie nennen sie ihre Kinder? Ich habe mich mal auf die Suche gemacht, und immerhin 153 Präsidentenkinder gefunden. 68 Töchter und 85 Söhne. Früh verstorbene Kinder habe ich mitgezählt, wenn ihr Name genannt wurde und dieser nicht an spätere Kinder weitergegeben wurde.

Demnach sind die folgenden (Erst-)Namen die beliebtesten unter amerikanischen Präsidenten;

Jungen

1. John 14
2. Robert 5
3. Charles 4
James 4
5. George 3
William 3
7. Benjamin 2
Edward 2
Franklin 2
Michael 2
Richard 2
Thomas 2

Mädchen

1. Mary 10
2. Elizabeth 6
3. Alice 2
Anna 2
Eliza 2
Ellen* 2
Luci/Lucy 2
Martha 2
Patricia 2

*Nell und Nellie gerufen.

Am konsequentesten war wohl die Namenswahl des 36. Präsidenten, Lyndon Baines Johnson. Er und seine Frau Claudia Alta, bekannt als Lady Bird, nannten ihre zwei Töchter Lynda Bird und Luci Baines.

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hussein

Der Name Hussein macht momentan wieder mal eher negative Schlagzeilen. Barack Obama, der Konkurrent Hillary Clintons im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, trägt ihn -wie sein kenianischer Vater als Erinnerung an dessen Vater- als Mittelnamen. Manchem scheint das im emotionalen Wahlkampf ein willkommenes Argument gegen ihn zu sein. Obama dürfte deshalb wohl gerade viel für einen, sagen wir mal, unauffälligeren Mittelnamen geben. Das ist aber eigentlich schade.

Am Namen Hussein ist nämlich an sich gar nichts auszusetzen. Im Gegenteil; wie viele arabische Namen hat auch Hussein eine eigentlich sehr schöne Bedeutung.

Er ist eine Diminutivform von Hassan bzw. Hasan (auch für Hussein existieren noch andere lateinische Schreibvarianten; neben Husein beispielsweise noch Husain und Husayn). Hassan wiederum leitet sich vom arabischen hasuna ab, was anscheinend in etwa schön, gut bedeutet. Ein Hussein wäre also frei übersetzt der „kleine Schöne„. Es finden sich allerdings auch Quellen, die Hassan mit Vorsänger“ übersetzen. Was natürlich gut zu Obamas Redetalent passen würde. Andere halten einen Hassan für jemanden, „der sich um Andere kümmert“. Auch das wäre unzweifelhaft eine gute Eigenschaft für Präsidenten.

Zur Verbreitung und Beliebtheit des Namens in der arabischen Welt dürfte vor allem Hussein ibn Ali, ein Enkel des Propheten Mohammed, beigetragen haben.

Wegen der Bedeutung sollte Obama seinen Mittelnamen also nicht verschweigen. Warum er das trotzdem tut, darüber macht sich dieser lesenswerte Artikel der Time Gedanken. Ebenfalls interessant für Namensfreaks ist dieser Text über die Vorzüge von Obamas Mittelnamen bei salon.com.

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